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#VMF sieht Privatleasing als wichtig für die moderne Mobilität

31.08.2020 09:51:32
Für #VMF und Dataforce ist Privatleasing neben Autoabo/Car-Abo im Zuge der Elektromobilität und steigen-dem Ökologiebewusstsein gute Alternative im Fuhrpark. Homeoffice verändert Mobilitätsverhalten. Neuzulas-sungen voraussichtlich minus 40 Prozent in 2020 schätzt Dataforce.

Privatleasing als Teil moderner Mobilität birgt gerade jetzt für alle Marktteilnehmenden gute Chancen

Im Zuge des Ökologie-Bewusstseins und der Elektrifizierung verliert das Auto als Statussymbol und damit des „Besitzen-Wollens“ an Bedeutung. Car Sharing ist jedoch seit der Pandemie auch nicht die Lösung, mit der sich die Autofahrer gerade wohl fühlen. Flexiblere Modelle wie Leasing und Auto-Abos können diese Lücke füllen, es muss jedoch stärker in Wissensvermittlung und Marketing investiert werden, so die Sicht des Verbands der markenunabhängigen Mobilitäts- und Fuhrparkmanagementgesellschaften e. V. (VMF).

Neuwagenkaufprämie – die Regierung berät 2020

Die Regierung berät sich über das Pro oder Contra einer Neuwagen-Kaufprämie. Zu Gunsten der Umwelt und der deutschen Automobilwirtschaft. Keine schlechte Idee, denn jeder dritte Fuhrparklei-ter vertritt die Meinung, der Wert des eigenen Autos sei nun wieder gestiegen. Entgegen von Car-sharing und des ÖPNVs ist das eigene Fahrzeug ein privater und geschützter Bereich, der sich mit dem eigenen Hygieneanspruch, solange Corona noch aktuell ist, kontrollieren lässt.

In Zusammenarbeit mit den Marktforschern von Dataforce ist bei der jüngsten Studie des Verbands markenunabhängiger Mobilitäts- und Fuhrparkmanagementgesellschaften e. v. (VMF) zum Thema „Privatleasing“ jedoch bestätigt worden – der Besitz eines Fahrzeuges ist zweitrangig. Selbst bei den Autofahrern, die wieder ein Fahrzeug kaufen möchten, tritt der Hauptgrund, einen Pkw besitzen zu wollen, mit 20 % sehr stark in den Hintergrund. Das „Nicht-Verschulden-Wollen“ oder der hohe Preis sprachen für das Leasing und gegen den Kauf. Die jüngeren Au

tofahrer wollen Transparenz und keine versteckten Kosten

Die jüngere Generation geht einen Schritt weiter. Hier sagte jeder zweite Fahrzeugkäufer (55%), Lea-sing wäre alternativ ebenfalls in Frage gekommen. Sie stehen diesem flexiblen Mobilitätsmodell offen gegenüber. Einige Aspekte sind bei der Überzeugung für ein Leasingmodell laut der VMF-Studie mit Dataforce von besonderer Relevanz. Die Preise sollten transparent und die Unsicherheit über die erwarteten und versteckten Kosten müssten minimiert werden. Denn eines ist gewiss: die Internetgeneration ist jeder Zeit in der Lage, sich die Kosten für Leasing, Kauf und Finanzierung mit Hilfe von diversen Kostenrechnern vergleichbar zu machen.

Der Autohandel möchte seine Vertriebsstrategie verändern

Aber auch auf der Händlerseite sorgt die Pandemie für Veränderungen. So wurden in der „Corona Händler Analyse“ des VMF-Premiumpartners Dataforce einige Fahrzeughändler zum Status Quo be-fragt. 53% wollen ihre Vertriebsstrategie nach der Corona-Krise nachhaltig verändern. Dies sollte durch eine geeignete Kommunikationsform – wobei 31 % der Fuhrparkleiter sogar über virtuelle Online-Meetings für Präsentations- und Verkaufsgespräche erreichbar wären – und eine transparente Kostenstruktur der Produkte realisiert werden. Die Fahrzeughändler bevorzugen zu 99% weiterhin das Telefon oder zu 94 % den E-Mail-Kontakt zu ihren Kunden. Also auch auf der Verkäuferseite sind Innovationen gefragt, um Fahrzeuge, Leasingangebote oder Serviceleistungen rund um das Fahr-zeug zugänglich zu machen. 96% der Händler wollen nun die unidirektionale Online-Präsenz aus-bauen. Wünschenswert sind jedoch Lösungen, die auch die persönliche Kundenbeziehungen stärken, Vertrauen aufbauen und dabei die individuellen Wünsche und Bedürfnisse jedes einzelnen Kunden berücksichtigen.

Voraussichtlich 40% weniger Neuzulassungen in 2020

Corona verändert ohne jeden Zweifel den Markt und die Verhaltensweisen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dennoch gibt es trotz aller bisherigen teils massiven Eingriffe in die Wirtschaft und die Leben der Menschen, auch etwas Positives dabei. So sehen insbesondere die Fuhrparkverantwortli-chen selbst nicht einmal die Reduktion der Mobilität (und damit auch Fahrzeuge), sondern vor allem die Kostenreduktion (56%) im Fokus.

Aus der Sicht des #VMF und Datafoce wird sich, durch diesen extremen Einschnitt, die Mobilität der Menschen und Unternehmen nachhaltig verändern. Weniger Mobilität durch den nachhaltigen Aspekt des Homeoffice bedeutet eine Beschleunigung des Mobilitätswandels in Deutschland. Insbesonde-re jetzt werden die Themen „Autoabo“ und „Privatleasing“ noch mehr an Fahrt gewinnen, da ein per-sönliches Fahrzeug zu flexiblen Bedingungen und guten Konditionen dem Nutzer bzw. der Nutzerin auch ein geringeres Infektionsrisiko bietet. Der öffentliche Nah- und Fernverkehr wird weiterhin lei-den und sich an der einen oder anderen Stelle gegenüber dem Auto wieder verlieren. Natürlich hat auch das Homeoffice einen nachhaltigen Effekt auf die Arbeitswelt in Deutschland, so dass Investi-tionen in die Mobilität generell mehr zurückgehalten werden. Das zeigt auch die aktuelle Prognose der Zulassungszahlen bis Dezember 2020. Aktuell prognostiziert der VMF-Partner Dataforce einen Rückgang von 31 % der neu zugelassenen Pkw im Vergleich zum Vorjahr bis zum Ende des Jahres.